Vom 28. bis 31. Mai 2026 gingen in Zug die National Summer Games von Special Olympics Switzerland über die Bühne. Rund 1.600 Sportler:innen aus 13 Ländern kamen in der Schweiz zusammen, um in insgesamt 16 Sportarten ihr Können zu zeigen und gemeinsam ein eindrucksvolles Fest des Sports, der Begegnung und der Inklusion zu feiern. Bereits die stimmungsvolle Eröffnungsfeier machte deutlich, dass die Freude am Sport und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt dieser Spiele stehen würden. Zug verwandelte sich dabei für vier Tage in eine lebendige Sportstadt.
Special Olympics Österreich war mit einer kleinen Delegation in den Sportarten Segeln und Golf vertreten und durfte sich am Ende über einen kompletten Medaillensatz freuen.
Auf dem Golfplatz des Golfparks Holzhäusern präsentierte sich das österreichische Team in ausgezeichneter Form. Bei besten Bedingungen und auf einer anspruchsvollen Anlage standen an vier Wettkampftagen die Bewerbe über 9 bzw. 18 Loch auf dem Programm. Die österreichischen Sportler:innen zeigten dabei nicht nur ihr technisches Können, sondern auch Konzentration, Ausdauer und mentale Stärke. Die Bilanz spricht für sich: Julian Schnetzer und Josef Schittl holten in Level 2, Gruppe 3 die Goldmedaille. Ebenfalls in dieser Gruppe gewannen Aaron Joynson und Veronika Joynson Bronze. Über Silber durfte sich Jürgen Bonner gemeinsam mit Edwine Schittl in Level 2, Gruppe 4 freuen. Einen weiteren Gold-Erfolg feierte Iris Bargfrieder in Level 5, Gruppe 2. Gerhard Schwab und Heinz Tippl erreichten in Level 2, Gruppe 1 den starken vierten Platz. Mit ihren Leistungen sorgten die österreichischen Golfer für zahlreiche Höhepunkte und unterstrichen einmal mehr ihr großes sportliches Potenzial.
Für einen weiteren österreichischen Erfolg sorgten Dominik und Patrik Huber im Segeln. Auf dem Zugersee warteten wechselnde Bedingungen und taktisch anspruchsvolle Wettfahrten auf die Teilnehmer. Das österreichische Duo bewies dabei ein ausgezeichnetes Zusammenspiel, traf die richtigen Entscheidungen auf dem Wasser und überzeugte mit konstant starken Wettfahrten. Bei moderaten Windverhältnissen setzten sich Dominik und Patrik Huber im Level 1 gegen vier weitere Teams durch und sicherten sich souverän die Goldmedaille. Mit ihrem Erfolg krönten sie einen gelungenen Start in die Regattasaison.
Mit insgesamt drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie einem vierten Platz blickt die österreichische Delegation auf äußerst erfolgreiche National Summer Games zurück. Die zahlreichen Begegnungen, die gelebte Inklusion und die gemeinsamen Erlebnisse machten die Spiele in Zug zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
© Huber, Lopez, Muster, Schittl
















