Als eines der Highlight-Events zum 10-jährigen Jubiläum der Europäischen Woche des Sports markiert der allererste Special Olympics European Union (SO EU) Day einen besonderen Meilenstein. An diesem Tag kommen Sportler:innen aus den EU-Ländern, mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigungen, EU-Führungskräfte und Bürgerinnen und Bürger für zwei Tage voller Sport, Dialog und Aktion zusammen. Auch Österreich ist mit dabei und mit Nationaldirektorin Nicole Koch, Sportlerin Desiree Bösch und ihrem Vater Andreas Dorner, Präsident von Special Olympics Vorarlberg, in Brüssel vertreten.

Das Event findet am 24. und 25. September im Europäischen Parlament und in der Europäischen Kommission in Brüssel statt und hebt die Rolle von Special Olympics als strategischem Partner bei der Förderung der EU-Inklusionspolitik hervor.

Während der zwei Tage treten politische Entscheidungsträgerinnen und -träger der EU direkt in den Dialog mit Special-Olympics-Sportler:innen mit sowie Unified-Partner:innen ohne intellektuelle Beeinträchtigungen, ihren Familien und weiteren Stakeholdern. Gemeinsam wird die transformative Kraft des Sports erforscht, um Inklusion in den Bereichen Bildung, Gesundheit und internationale Entwicklung voranzutreiben.

Das Programm des SO EU Day umfasst bilaterale Treffen, einen Netzwerkempfang, die Unified Sports Experience – bei der Sportler:innen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigungen als Teamkollegen in Tischtennis und Boccia antreten – sowie einen symbolischen Unified Walk, der die Europäische Kommission mit dem Europäischen Parlament verbindet. Den Abschluss bildet eine Closing Assembly unter der Leitung von MdEP Bogdan Zdrojewski mit Keynote-Reden und Diskussionen zu Themen wie dem Europäischen Sportmodell, der EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen, gesundheitlicher Chancengleichheit und inklusiver Bildung.

David Evangelista, Präsident und Geschäftsführer von Special Olympics Europe Eurasia (SOEE), erklärte:
„Der Special Olympics European Union Day hebt die starke und wachsende Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der Special-Olympics-Bewegung hervor, die durch Sport inklusive Entwicklung in der gesamten Region vorantreibt. Der Tag soll als Aufruf zum Handeln dienen und die vielen Wege betonen, wie Menschen mit intellektuellen und entwicklungsbedingten Beeinträchtigungen unsere Nachbarschaften und Nationen bereichern.“

„An diesen beiden Tagen laden die Athletinnen und Athleten von Special Olympics die politischen Entscheidungsträger Europas ein, Schulter an Schulter mit ihrer Botschaft von Einheit und Solidarität zu stehen – und Inklusion nicht als Wohltätigkeitsgeste, sondern als strategische Notwendigkeit für die Zukunft zu begreifen.“

„Wir fühlen uns geehrt, so eng mit so vielen Unterstützerinnen und Unterstützern in der Europäischen Union und der Europäischen Kommission zusammenzuarbeiten. Dort, wo Ideen zu Verpflichtungen werden – und Verpflichtungen nachhaltige positive Veränderungen schaffen.“

Die österreichische Abordnung mit David Evangelista, Präsident und Geschäftsführer von Special Olympics Europe Eurasia (SOEE)